Dienstag, 4. September 2012

Der Mühlenrundweg heißt ab sofort Rundweg Großenhainer Pflege

Nach 6 Jahren hatte das Radwegenetz des Dresdner Heidebogens eine Rundumkontrolle nötig.

Um festzustellen an welchem der rund 300 Radkilometer es klemmt, wurde jeder einzelne von ihnen unter die Lupe genommen. Wegebeschaffenheit, Qualität der Beschilderung, Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, Anbindung an Gastronomie und Beherbergung, Vernetzung mit anderen touristischen Region, Vernetzung mit dem Elberadweg, Informationsgehalt und und und wurden geprüft und beurteilt. Aus den Prüfergebnissen entstand ein Maßnahmenplan, der ganz konkrete Handlungsempfehlungen für die Region bereithält.
Eine Empfehlung, die durch die touristische Gebietsgemeinschaft am Dienstag, dem 28. August 2012, bereits einstimmig bestätigt wurde, ist die Umbenennung des Mühlenrundwegs (Symbol ist das dunkelrote "H" in Form eines Torbogens) in Rundweg Großenhainer Pflege. An der Logogestaltung ändert sich nichts. Das "H" in verschiedenen Farben kennzeichnet alle Wege der Heidebogen-Region.

Gründe für die Umbenennung sind die Kriterien des ADFC Deutschland, der an die Gestaltung von touristischen Radwegen hohe Maßstäbe setzt. So ist zum Beispiel die Unverwechselbarkeit des Namens ein K.O.-Kriterium bei der Zertifizierung. Mühlenwege gibt es allein im Landkreis Meißen derer fünf, so TGG Mitglied und Kreiswegewart Hans-Jochen Gramann. einw eiterer Gtrund ist die Inwertsetzung der Begriffs Großenhainer Pflege als sehenswerte Naturräumlichkeit. Und natürlich können unter der Bezeichnung Großenhainer Pflege neben den Mühlen weitere Sehenswürdigkeiten vermarktet werden. Der Basispunkt der Sächsischen Landvermessung, die kleinen, zum Teil sehr alten Dorfkirchen der Pfllege, wie die Blochwitzer Kirche mit dem Pilgerstein und die „untergegangene“ Pilgerstätte in Ponickau mit dem „Brunnenwunder“ sollen hier als Beispiel genannt sein.

Neben der neuen Namensgebung wird der Rundweg Großenhainer Pflege weiter qualifiziert. So wird die Wegeführung über den Kupferberg gelegt, um das 3-Sterne-Haus Hotel Kupferberg und den Waldpark an das Wegenetz anzubinden. Außerdem wird der Bahnhof und die Gemeinde Priestewitz zum Rundweg gehören. Die Anbindung an den Bahnverkehr aus und nach Dresden wird damit sicher gestellt.

Zukunftsthema wird die erweiterte Wegeführung nördlich der B98 zwischen Großenhain und Brößnitz sein, um dieses bisher radtouristisch unberührte Gebiet zu erschließen. Sehenswert sind dort unter anderem die Torflöcher bei Nasseböhla, die Grödener Berge mit dem Heideturm, die Blochwitzer Kirche mit dem Pilgerstein, das Schloss Oelsnitz und die Stange Mühle in Brößnitz.

www.heidebogen.eu

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